Wer kennt sie nicht als eine Meisterin der unklaren und schwammigen Sprache. Keine Positionierung zu Umwelt- und Klimafragen, eine inkonsequente Haltung in sozial- und finanzpolitischen Themen und dann auch noch die stetigen gebetsmühlenartigen Postulate einer stabilen „Einheitswährung“. Doch nun hat sich die „schwammige Lady“ einmal klar bekannt und Flagge gezeigt.

Während ihr Stellvertreter Gabriel immer noch um seine Wählerstimmen buhlt, indem er unglaubwürdige Eingeständnisse gegenüber den Bürgerprotesten in Dresden macht, zeigte Merkel in ihrer Neujahrsansprache klare und harte Kante. So sprach die Hüterin der Wahrheit und Gerechtigkeit in ähnlichem Gleichsprech wie ihr Justiz-Kasper Heiko Maas, davon, dass man denen (den Dresdner Protestlern) nicht folgen solle. „Denn zu oft sind Vorurteile, ist Kälte, ja, sogar Hass in deren Herzen“, so die Kanzlerin. In einer ungeheuren aber dennoch für die Erstarkung eines echten Volkswillens förderlichen Rhetorik, erhebt sich die „schwammige Lady“ über die Ängste, Sorgen und Nöte der Demonstranten in der sächsischen Hauptstadt. Man muss nun kein ausgebildeter Politikwissenschaftler oder Psychoanalytiker sein, um festzustellen, dass die, neben dem größten Gauckler aller Zeiten, höchste Regierungsvertreterin damit eine Kriegserklärung tätigte. Diese Erklärung gilt nicht etwa PEGIDA, den Neonazis oder gar einer Bürgerbewegung, die sich im Stich gelassen fühlt. Es ist eine Kriegserklärung an jeden noch halbwegs aufrechten Deutschen. Es ist eine andere Art und Weise zu sagen: „Ihr habt keine Rechte. Ihr habt Demokraten zu sein, wie wir es für richtig halten! Ihr seid Gefangene Eurer eigenen Naivität. Denn wir werden nicht eher ruhen, bis auch der letzte von euch Inländerfreunden seinen Maulkorb akzeptiert hat.“

Anders ist diese Handlung nicht mehr zu interpretieren. Das System entlarvt sich hier als eine kleingeistige, wenn auch mit schwerem Gerät und einem gewaltigen Propaganda-Apparat ausgestattete Konstruktion, die auf wackligen Füßen steht. Denn nicht anders ist zu erklären, dass die Herrschenden zu keinerlei Eingeständnissen bereit sind. Vielmehr setzen sie alle Hebel in Bewegung, um die Massen noch mehr zu blenden. Doch bestrahlen sie das Volk mittlerweile mit einem so grellen Schein, dass dieser kaum zu übersehen ist. Die Weihnachtsansprache des Pseudo-Bürgerrechtlers aus Bellevue oder die Erklärungen der beiden Kirchen zur angeblichen „Flüchtlingspolitik“ sind nur lächerliche Bezeugungen einer verwirrten Elite, die die Lage falsch einschätzt. Dabei werden sie nicht müde von „Flüchtlingen“ statt von „Asylsuchenden“ (denn das wäre treffender formuliert) zu quasseln. Die Gefahren und die daraus resultierenden Konsequenzen, die sie selbst mit zu verantworten haben – denken wir nur an die Kriegseinsätze im Ausland oder die desolate Fiskalpolitik im Euroraum – sind heute in der ganzen BRD zu verspüren. Die „Eliten“ erzeugten zuvor den Zustand, dass in den verschiedenen Regionen unterschiedliche Probleme der Menschen vorherrschten. Dies hat dazu geführt, dass bspw. die Deutschen in Ostdeutschland eine ganz andere soziale und finanzielle Wahrnehmung haben als in Westdeutschland. Nun jedoch sind nahezu alle großen Städte und jedes Bundesland von der fehlgeleiteten Asylpolitik betroffen.

Der Deutsche hat sich solange nicht für diese Probleme interessiert, solange sich das multikulturelle Experiment eben auf ein paar Großstädte (siehe Berlin, Duisburg, München) beschränkte. Nun hat er den Schlamassel direkt vor der eigenen Haustür. Mitten in seinem idyllischen vorörtlichen Dörfchen errichten sie eine Einrichtung für Sozialtouristen.

Die Neujahrsansprache der Kanzlerin, die einer billigen Kopie der Margaret Thatcher gleicht, wird dabei den längst überfälligen Wutausbruch der bisher braven deutschen Bundesbürger begünstigen. Es kann nur von Vorteil sein, dass die beiden angeblich beliebtesten Politiker in Deutschland (http://de.statista.com/statistik/daten/studie/169582/umfrage/beliebtheit-von-politikern-in-deutschland/) solch für sie untypisch klaren Worte gegen dieses Aufbegehren finden.

Es heißt nun als deutsche Jugendbewegung diesen noch kleinen Aufstand zu unterstützen. Es muss uns egal sein, ob die Akteure nun „Rechte“ oder „Linke“ sind. Dort, auf den Demonstrationen in Dresden und anderswo in Deutschland, muss die Devise lauten: „Wir sind nicht rechts! Wir sind nicht links! Wir sind Deutsche und wollen es auch bleiben!“.

Das ist die Botschaft, die hier übermittelt werden kann. Diese Kriegserklärung konnte nicht treffender sein. Die Zeiten stehen auf Sturm. Die Gesänge und „Wir-sind-das-Volk“-Rufe sind nur der Anfang einer noch lernfähigen Bewegung. Die deutsche nationalistische Bewegung kann nun nur mitlaufen, unterstützen und darauf warten, dass sich beim Bürger ein Lerneffekt einstellt. Denn wenn die Proteste anhalten und die Teilnehmerzahlen weiter steigen, dann wird es nicht lange dauern, dass dieses System dieser jungen Bewegung sein wahres Gesicht zeigen wird. Dann werden viele unbescholtene Bürger Erfahrungen machen, die wir einst schmerzhaft über uns jahrzehntelang erdulden lassen mussten.

Der politische Gegner, also die antideutsche Mafia wird somit umso deutlicher für jeden erkennbar. Nichts vereint ein Volk so sehr, wie ein gemeinsam erkannter Feind. Dieser Feind wird solange Unruhe stiften und Lügen verstreuen, bis sie von niemandem mehr geglaubt werden. Denn wenn es soweit ist, dass den Worten der Kanzlerin, ihres Oberpharisäers und der Vierten Gewalt im Staate keine Glaubwürdigkeit mehr geschenkt werden, dann verliert dieses System seinen wichtigsten Stabilisator: Der naive Glaube an eine ökonomische, soziale und psychologische Sicherheit.

„Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie sich und dann gewinnst du.“

Mahatma Gandhi

In diesem Sinne: Jugend voran – Erkenne die Zeichen – Schlage zu, wenn die Zeit reif ist!