Anlässlich der Kampagne „Sag was du denkst!“ fand am 13. September ein Aktionstag statt. Dieser Aktionstag soll Startschuss für die Aktionswochen bis zur Protestdemonstration am 4. Oktober in Döbeln(Sachsen) sein. Jeder einzelne Aktivist, jede Gruppe, jede Kameradschaft oder jede Partei ist hiermit aufgerufen, sich aktiv einzubringen. Organisiert eigene Veranstaltungen, Flugblattverteilungen oder denkt euch kreative Aktionen aus. Sendet uns dann Bilder/Videos zu und schon seid ihr Teil der „sagwasdudenkst“ Gemeinschaft!

Am frühen Vormittag versammelten sich die Kampagnenaktivisten in Berlin-Adlershof zur 1. Kundgebung des Tages. Der Platz füllt sich. Vertraut ist das Bild sich versammelnder bekannter und unbekannter Gesichter, die in kleinen Gruppen beieinander stehen. Ganz in der Nähe entstand ein neues Asylhotel. Zeitgleich fand ein Fest, welches der Bezirks-Politiker der Linke Hans Erxleben organisierte, statt. Dieser beschwerte sich im Nachhinein, dass aufgrund unserer Kundgebung Redner abgesagt hatten. Das Leben ist nun mal kein Ponyhof. In der zweistündigen Kundgebung konnte mittels Reden, Flugblätter, Transparente und einem Straßentheater unser Anliegen an den deutschen Volksgenossen näher gebracht werden.

Nach der störungsfreien Kundgebung sollte der Aktionstag in Brandenburg fortgesetzt werden. Bei der Abfahrt kam es dann zu Repressionen der übermotivierten Staatsmacht. Dies wurde als Grund genommen um auf den Alexanderplatz in Berlin eine Spontankundgebung anzumelden. Durch Platzverweise wollte die Polizei dann Aktionen in Berlin-Mitte verhindern. Dass solche Maßnahmen keine Wirkungen haben, zeigte dann der restliche Tag. Trotzdem wechselten auch auf dem „Alex“ die Flugblätter den Besitzer und es konnte mit den gelben Kampagnen Hemden vor dem Holocaust Mahnmal und der Weltzeituhr dafür geworben werden. Eine Jugend lässt sich nicht den Mund verbieten und ist gekommen um zu sagen, was sie denkt!

Während in Berlin die spontanen Aktionen gegen die Repressionen stattfanden, stand auch die Jugend in Sachsen auf. In Bautzen fand die 2. Kundgebung des Tages statt. Mitten auf dem Hauptmarkt in Bautzen konnte das Programm durchgezogen werden.

Dieser Tag sollte die Menschen anregen, mit uns zu kämpfen.

…. kämpfen gegen die Freiheit, die die Herrschenden meinen!

…kämpfen gegen die Freiheit der Wirtschaft, welche sich die Freiheit nehmen darf, uns keine existenzsichernden Löhne zu zahlen, unser Geld frei in die Vorstandsetagen umleitet und die Lohnkosten ins Amt für Hartz IV und Aufstocker auslagert.

…kämpfen gegen die Freiheit der Geheimdienste, welche uns unter den besonders freiheitsliebenden Organen der NSA, des BND oder des Verfassungsschutzes auspionieren.

…kämpfen gegen die Kartelle der Strom- und Wasserversorgung, welche uns mit ihrem freien Preis-Diktat die alltäglichen Dinge des Lebens bald unbezahlbar machen.

…kämpfen gegen den freien Einfluß von Politik auf den Polizeiapparat, welcher als Executive das liberal-kapitalistische System vor der Freiheit des Andersdenkenden schützt.

…kämpfen gegen die Freiheit von menschenverachtenden Religionen, welche in Deutschland frei gegen unsere Kultur, unseren Glauben und unsere Souveränität hasspredigen.

…kämpfen gegen die Freiheit von Medien, welche als staatliche Bollwerke gegen die wahrheitsgemäße Information stehen und mittels Lug und Trug eine Massenmeinung konstruieren um Systemkritiker zu diffamieren und den gesunden Geist zu vergiften.

…kämpfen gegen die Maßlosigkeit der Banken und Konzerne, welche unser Volk auf Jahrhunderte hin verschuldet und unter die Last der Zinsknechtschaft begraben.

In Brandenburg fand der Tag dann mit einem Liederabend seinen krönenden Abschluss.

Wir leben Gemeinschaft, sie aber braucht zum Leben die Tat. Denn alles hängt davon ab, ob es dem deutschen Volk noch einmal gelingt, mit der Urkraft seiner Art das drohende Schicksal abzuwenden. Der Drang der Not wird die rettenden Kräfte erwecken, mit denen unser Volk im besonderen Maße ausgezeichnet ist. Es ist die Not, die Flammen entzünden kann – sie war für Deutschland noch nie so groß wie heute. Der Aufschrei seines Lebenswillens wird kommen, wenn auch du sagst, was du denkst!