In der BRD gehen die meisten Menschen davon aus, dass es hierzulande eine allumfassende Meinungsfreiheit gäbe, die jedem das Recht einräume, sich in Wort und Schrift frei zu äußern. Diese Annahme scheint zunächst auch nicht ganz unbegründet, findet sich ein entsprechender Passus doch schließlich auch in Art. 5 des Grundgesetzes. Aber glaubst Du wirklich, dass Du in diesem Land jederzeit und zu jedem Thema auf dem Schulhof oder auf der Straße Deinen Standpunkt äußern kannst?

Viele Deutsche erinnern sich noch an die Unterdrückung, der sie in der DDR ausgesetzt waren. Schon damals versuchten die Mächtigen, durch ein unvergleichbares Überwachungsnetz jede Form von Opposition und politischer Veränderung im Keim zu ersticken. Die Menschen in der DDR waren sich dessen bewusst und wehrten sich lange Zeit entweder überhaupt nicht oder nur im Verborgenen. Erst 1989 konnten Massenproteste die kommunistische Herrschaft und ihren Überwachungsapparat überwinden.

In der BRD hielt man sich derweil schon längst für „frei“ und auch viele DDR-Bürger dachten, die „Wende“ brächte nun auch für sie die Vorzüge eines freien Staates, in dem jeder offen äußern könnte, was und wie er möchte. Viele von ihnen sollten schon bald erkennen, dass die Wahrheit anders aussieht. Die maßgeblich von der Politik gesteuerten Medien setzen gezielt auf die Manipulation der breiten Masse, die Keule der „Political Correctness“ dient als neues Werkzeug zur Unterdrückung Andersdenkender und Themen, die den Regierenden nicht schmecken, werden ganz einfach tabuisiert. Wer sich hier nicht unterordnet, der steht schnell am Pranger und gefährdet nicht selten seine Existenzgrundlagen.

Prominente Beispiele für die gesellschaftliche Ächtung missliebiger Standpunkte sind die Fälle Eva Herman und Thilo Sarrazin. Beide fielen in der Vergangenheit nicht nur durch ihre Äußerungen auf, sondern veröffentlichten schließlich auch eigene Bücher, die, ohne eine ernsthafte und inhaltliche Diskussion darüber zuzulassen, von den Medien regelrecht zerrissen worden sind.

Was Tabu ist, das bestimmen die Medien und diejenigen, die in einflussreichen Positionen hinter ihnen stehen. So sind es in den letzten Monaten z. B. die zahlreichen Bürgerinitiativen gegen Asylmissbrauch, die in Sachsen, Brandenburg und anderen Bundesländern breite Proteste organisieren und so zur Zielscheibe medialer Schmutzkampagnen werden. Das etablierte Magazin „Der Spiegel“ berichtete in diesem Zusammenhang vom „Comeback des hässlichen Deutschen“ und macht damit deutlich, wie Meinungsbildung heute funktioniert.

Aber auch für kritische Menschen und solche, die sich nicht nur wegen einer vom Zeitgeist abweichenden Meinung in eine Schublade stecken lassen wollen, gibt es Hoffnung: Das Internet. Hier werden Informationen (noch) nicht zensiert und sind vor dem Hintergrund einer gewissen Anonymität für jedermann frei zugänglich.

Was kannst Du machen um dich in Deiner Meinungsfreiheit nicht beschneiden zu lassen?

  • Schalte den Fernseher aus, überprüfe alle Nachrichten der BRD Medien sorgsam und versuche dir durch das Internet Alternativinformationen zu beschaffen
  • Werde selbst Reporter, füttere Deinen Blog im Internet oder die Sozialen Netzwerke mit Erlebnissen aus Deinem Alltag, viele Menschen werden Dir Recht geben
  • Durchbreche die Mauer des Schweigens. Mach Deinen Mund auf wenn Dir etwas nicht passt. Rede mit Deinen Bekannten, Verwandten und Kollegen darüber
  • Organisiert euch in Jugendgruppen wie der JN oder in einer Bürgerinitiative in deiner Gegend‏